Report: Der amiibo-Ärger – Knappheit sorgt für Frust

Report: Der amiibo-Ärger – Knappheit sorgt für Frust

Nintendo verärgert Fans und Sammler der amiibo Figuren immer wieder, gelobt jedoch Besserung.

Report: Der amiibo-Ärger – Knappheit sorgt für Frust

Neue Wellen an amiibos werfen immer wieder die Frage auf: Woher bekomme ich die Figuren? Muss ich wieder zig Geschäfte abklappern? Seit Ende 2014 erfreuen sich die amiibo Figuren von Nintendo zunehmender Beliebtheit bei Fans von Nintendo und Sammlern gleichermaßen. Ganze 5,7 Millionen Figuren konnte Nintendo bis einschließlich Januar 2015 absetzen und kein Ende ist in Sicht, denn die nächsten Wellen rollen bereits auf uns zu. Doch ein Ärgernis bleibt: Viele Figuren werden in viel zu geringer Stückzahl ausgeliefert und Sammler die unbedingt jede Figur besitzen wollen, schauen in die Röhre, während sich gewiefte Geschäftemacher eine goldene Nase verdienen. Denn immerhin sind viele Figuren schnell ausverkauft und ab dann nur noch zu horrenden Preisen erhältlich. Neben laufend nachproduzierten Figuren wie Super Mario und Link wurden von anderen Charakteren limitierte Mengen hergestellt, aber deren begrenzte Verfügbarkeit allerdings nicht kommuniziert. Aus diesem Grund sind einige Figuren wie Marth oder der Dorfbewohner aus Animal Crossing nur mehr zu hohen Preisen erhältlich.

Exklusiver Vertrieb mancher Figuren

Insbesondere die Tatsache, dass manche Figuren nur bei ausgewählten Händlern verfügbar sind, stößt vielen Fans übel auf. waren Ness und Shulk ausschließlich bei GameStop zu haben und in den USA wurde gar ein goldener Mario amiibo exklusiv nur bei Walmart vertrieben. Dies führte dazu, dass sich Geschäftstüchtige die Popularität zu Nutze machten und den wahren Fans die Sammlerstücke vor der Nase wegschnappten um sie später für ein Vielfaches und völlig überteuert auf diversen bekannten Internetplattformen zu verkaufen. Nintendo-Fans gingen also leider vermehrt leer aus.

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Vorbestellung Pflicht

Mittlerweile hat es sich zwar herumgesprochen, dass man unbedingt Vorbestellungen absetzen sollte um zumindest eine größere Chance zu haben einen bestimmten amiibo zu bekommen. Eine Tatsache die aber am Markt vorbeiführt ist, dass die Vorbestellungen eher Reservierungen gleichen. Eigentlich sollten Vorbestellungen für ein Unternehmen wie Nintendo lediglich einen Richtwert darstellen, um die Produktionsmengen danach auszurichten. Oder aber im Vorfeld klipp und klar kommunizieren, dass von amiibo XYZ lediglich eine gewisse Anzahl hergestellt wird.

Änderung in Sicht

Zur Freude vieler Nintendo-Fans hat der japanische Konzern, zumindest die britische Niederlassung, zuletzt das Schweigen gebrochen. James Honeywell, Head of Consumer Marketing bei Nintendo UK, gestand ein, dass man den Unmut der Fans verstehen könne und versprach zugleich, dass man zukünftig mit größeren Produktionsmengen agieren wird. Allerdings ganz auf eine gewisse Knappheit möchte man nicht verzichten. So möchte man den Reiz des Sammelns und Jagens bewahren, der die amiibos auch so beliebt macht. Allerdings versprach man nun einer unbestätigten Quelle nach, dass man im Sommer diesen Jahres mit größeren Liefermengen die Nachfrage befriedigen wird.

Wir können nur hoffen, dass Nintendo sich an dieses Versprechen hält und zukünftig eine größere Fanbase befriedigen kann. Denn immerhin sind die amiibos nicht umsonst so beliebt und gehören in jeden echten Zockerhaushalt, der nur im Geringsten etwas mit Nintendo anfangen kann. Und die Qualität der amiibos steht außer Frage, wie auch wir in unserer sonntäglichen Rezensions-Reihe der amiibo Figuren immer wieder nur bestätigen können.

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