[Kolumne] Steht die E3 vor dem Aus? – EA PLAY und PSX befriedigen das Massenpublikum

[Kolumne] Steht die E3 vor dem Aus? – EA PLAY und PSX befriedigen das Massenpublikum

Bereitet EA PLAY langsam aber sich das Ende der E3 vor?

[Kolumne] Steht die E3 vor dem Aus? – EA PLAY und PSX befriedigen das Massenpublikum

Alle Jahre wieder im Juni versammelt sich die kundige Fachpresse und alle (großen) Publisher zur sogenannten Electronic Entertainment Expo – kurz: E3 – in Los Angeles und eine Enthüllung jagt die Nächste. Es muss immer bombastischer und der die angekündigten Spiele ein immer größerer Überraschungsmoment sein. Doch könnte die E3 vor dem Aus stehen? Electronic Arts kündigte nun mit EA PLAY ein eigenes Event an, das man im Vorfeld der großen Mese in London und in Los Angeles abhalten wird und auch Sony ist seit zwei Jahren, allerdings im Dezember, mit der hauseigenen PlayStation Experience am Start, ist anders als EA aber groß auf der E3 vertreten. EA wird auf der Branchenmesse zwar einen Stand haben, allerdings keine großen Bühnenshow oder Pressekonferenz wie in den vergangenen Jahren.

Zwar betonten die Verantwortlichen der großen Publisher stets, wie wichtig die E3 sei und auch wie wichtig es sei ein Event zu haben auf dem man dem Fachpublikum seine Neuheiten präsentieren konnte. Doch genau hier liegt auch die Crux. Diejenigen, die letztendlich Geld in die Kassen der Publisher spülen und die Produkte kaufen sollen, mussten dem Event fern bleiben und durften alles nur per Live-Stream verfolgen oder Einzelheiten aus Berichten in der Fachpresse lesen. Electronic Arts begründete die Entscheidung ein eigenes Event abzuhalten unter anderem damit und der Tatsache, dass man die Spieler als die treibende Kraft hinter allem was man tut ansieht.

It's Time To Play - EA

Der Veranstalter der E3 – ESA (Entertainment Software Association) – versuchte sich bereits im vergangenen Jahr einem kleinen Kreis an „normalen“ Besuchern zu öffnen und vergaben 5.000 sogenannte Fan-Tickets von den größten Ausstellern der Messe, mit denen es gestattet war die heiligen Hallen zu betreten. Das führte auch prompt zu einem neuen Besucherrekord und die Fachmesse konnte 52.000 Besucher im Los Angeles Convention Center begrüßen. „Mehr als jede andere E3 war die diesjährige ein voller Erfolg für alle Gamer“, kommentierte- Michael D. Gallagher, Präsident der Electronic Software Association, damals diese Zahlen.

Fakt ist jedoch, dass den Publishern die Nähe zur eigentlichen Zielgruppe immer wichtiger wird und vielleicht noch weitere Publisher mit eigenen Events nachziehen könnten. Spätestens wenn einer der Großen – Microsoft, Nintendo oder Sony – der E3 komplett fern bleibt, dann hat der Veranstalter ein Problem. Aber vielleicht ist das auch die große Chance der gamescom noch wichtiger zu werden. Bereits im letzten Jahr teilte Microsoft die Präsentation neuer Titel auf die beiden Events – E3 und gamescom – auf. Ein Trend der eine komplette Verschiebung in Richtung gamescom bewirken könnte. Allerdings müsste sich die Messe Köln dann etwas gegen die ohnehin bereits überfüllten Messehallen einfallen lassen. Funny Fact am Schluss: Nach 2016 laufen die Verträge der ESA mit dem Los Angeles Convention Center aus. Ob die Messe danach umzieht, ist immer noch ein großes Rätsel.

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