[Kolumne] Warum Nathan Drake in Uncharted 4: A Thief’s End nicht sterben darf

[Kolumne] Warum Nathan Drake in Uncharted 4: A Thief’s End nicht sterben darf

Ich bin empört, verärgert und verstört ob der Entscheidungen von Naughty Dog. Warum? Das lest ihr in der Kolumne.

[Kolumne] Warum Nathan Drake in Uncharted 4: A Thief’s End nicht sterben darf

Als Uncharted-Fan der ersten Stunde machte sich bereits beim Bekanntwerden des Titels für Uncharted 4 ein flaues Gefühl in der Magengegend bei mir breit. „A Thief’s End“ wird dieses Kapitel in einer der wahrscheinlich besten Videospielserien aller Zeiten heißen. Was man zunächst noch auf den letzten Teil der Reihe schieben konnte, kristallisiert sich nunmehr alles immer größer werdender Alptraum aller Uncharted-Fans heraus. Der uns liebgewonnene Held von nebenan namens Nathan Drake, den wir auf seinen Abenteuern und der sich entflammenden Liebe zwischen ihm und Elena begleiten durften könnte am Ende von Uncharted 4: A Thief’s End tatsächlich sterben.

Wie ich darauf komme? Nun zum einen lässt der Untertitel diese Vermutung mehr als zu, aber insbesondere die letzten Aussagen von Entwickler Naughty Dog in Person von Neil Druckmann machen mir Sorgen. So gab Druckmann zu verstehen, dass es nach Uncharted 4: A Thief’s End kein Uncharted mehr mit Nathan Drake geben kann, es sei denn, man würde ein Prequel machen. Aber insbesondere der Satz „Aber ich finde, die beste Möglichkeit, ihm Respekt zu erweisen, ist, ihn am Höhepunkt seines Ruhmes aus dem Rampenlicht zu nehmen.“ lääst es mir eiskalt den Rücken herunterlaufen. Klarer kann man den Tod des Charakters kaum noch andeuten. Ein Skandal wie ich finde.

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Ist es dem Helden aus mittlerweile fünf Abenteuern – drei davon für PlayStation 3, eines auf PlayStation Vita und eben jener letzte Teil für PlayStation 4 – nicht vergönnt ein versöhnliches Ende zu finden? Wie gerne würden wir ihn im Alter von 70 Jahren Hand in Hand mit der Liebe seines Lebens am Strand spazieren sehen. So etwas haben Helden verdient und nicht etwa den vermeitnlich unrühmlichen Bildschirmtod, nur damit man nicht mehr in gefahr gerät jemals wieder ein Uncharted entwickeln zu müssen. Allerdings würde ein solcher Abgang zu Druckmann passen, der bereits federführend für The Last of Us zuständig war und dort eine düstere und emotional erschütternde Erzählweise an den Tag legte.

Eines ist sicher, dass Finale von Uncharted 4: A Thief’s End wird grandios inszeniert sein und sich noch für Jahre in unser Gedächtnis bannen, als einer der wenigen denkwürdigen Momente im Leben eines Zockers. Und ja, wenn Nathan Drake wirklich sterben sollte, wird bei mir die ein oder andere Träne fließen. Nicht nur, dass dann Uncharted endgültig Geschichte ist, sondern auch der Held, der so viel Besseres verdient hätte, wäre dann tot. Aber Nathan wäre nicht Nathan, wenn er nicht den Tod eines Helden sterben würde. Es dürfte sehr wahrscheinlich sein, dass es zu diesem irreversiblen Ende kommen sollte, dass er dadurch seine Liebsten – Sully, Bruder Sam und allen voran Elena – retten würde.

Mehr werden wir aber erst am 27. April 2016 wissen, denn dann soll Uncharted 4: A Thief’s End endlich erscheinen. Und vielleicht, ja vielleicht leibe Jungs und Mädels von Naughty Dog, führt ihr uns nur alle an der Nase herum und Nathan Drake wird am Ende des Spiels mit seiner Elena in den Sonnenuntergang reiten.

  • Lasse Biging

    Wäre echt scheiße wenn somit auch die Reihe endet.

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