[Glosse] Wie Deutschland uns Spieler bevormundet

[Glosse] Wie Deutschland uns Spieler bevormundet

Wie selbst volljährige Spieler in Deutschland wie Kindergartenkinder behandelt werden.

[Glosse] Wie Deutschland uns Spieler bevormundet

Das große Thema des 21. Jahrhunderts: In schriftlichen Publikationen längst als integrale, panisch -notwendige, konstitutive Maßnahme integriert, während das Internet sich auf ihr wie ein pubertierend, asozial- konditionierter Jugendlicher, der sich allein dem alltäglichen Gemeinwesen hingeben muss, auf sein mobiles, vernetztes Endgerät stützt. Ja die, Meinungsfreiheit, das angebliche Fundament der deutschen Demokratie. Auf der einen Seite fußt er als massiver, stringenter Sockel wie selbstverständlich unterhalb unsere Gesellschaft, auf der anderen Seite wackelt das goldene Eigenheim auf einer Basis aus Sand. Deutschland bleibt nämlich streng. Man bleibt konsequent im Bezug auf Videospiele, Kunst und die Freiheit, die damit einher gehen sollte. Strikte Kontrolle, Prüfung und die daraus resultierende Zensur haben sich in Deutschland etabliert wie in der Topmodel Villa von Heidi’s neuen Schützlingen wenn es um das nächste Mittagessen geht.

Aber warum werden rechtlich als erwachsen anerkannte und voll strafmündige, deutsche Bürger durch Zensur sowie Indizierungen bevormundet? Zu viel Blut? Zu viel Krieg? Zu viel mögliche destruktive Suggestion des menschlichen Verhaltens? Zu Viele Gerüchte über die Ursachen von ‘bewaffneten Angriffen mit Tötungsabsicht’ ausgelöst durch jugendliche Videospieler? Aber viel wichtiger ist doch die Frage wer entscheidet über das gesellschaftlich-anerkannte “zu viel”? Man reißt einem korpulenten, wohlgenährten Jungen doch auch nicht seine nächste Mahlzeit aus der Hand nur um ihn von der selbst gewählten, evidenten Bedrohung zu ‘beschützen’.

Eine Glosse: Vorsicht, nicht allzu ernst nehmen!

Glosse = ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung, einer Zeitschrift und im Fernsehen.
(wikipedia.de)

Sensibilisierung bezüglich der Thematik ist das Stichwort. Es geht um die Hintergründe für das in meinem Beispiel angebrachte eklatante Übergewicht und nicht die Weise wie das einzelnen Individuum mit der andauernden Überforderung umgeht. Beweise für die negative Beeinflussung von Videospielen gibt es nicht. Uns wird die Mahlzeit weggenommen bevor wir uns überhaupt selbst dazu durchringen konnten mit einem dominanten ‘Nein’ uns aus der eigens-unterbewusst-gewählten Abhängigkeit zu befreien. Nein, die Wahl haben wir nicht. Wir bekommen durch Fremdbestimmung den Salat vorgesetzt während der, unschuldig in seine Kunst verliebte, Koch ursprünglich einen saftig-blutigen Burger zubereiten wollte.

Zensur in Videospielen: der Grund warum wir uns virtuell nur noch von vorsortierten und von der Gesellschaft auf das Adjektiv ‘nahrhaft’ komprimierten Salatblättern ernähren dürfen, während in der Realität Individuen mit 300 Kilogramm Körpergewicht über der Norm ihren fettig-triefenden Bürger im nächsten Fast Food Restaurant verschlingen dürfen. Danke Deutschland, aber wir haben Hunger!

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