Übertaktung von Grafikkarten: Wissenswertes & Tipps

Übertaktung von Grafikkarten: Wissenswertes & Tipps

Wir geben euch Tipps rund um das Übertakten von Grafikkarten.

Übertaktung von Grafikkarten: Wissenswertes & Tipps

Wenn ihr aktuelle Games flüssig und mit gestochen scharfen Bilddetails zocken wollt, dann kommt ihr nicht darum herum, in eine leistungsstarke Grafikkarte mit modernsten Features zu investieren. Häufig bringt euch das Übertakten eurer Grafikkarte eine viel höhere Mehrleistung beim Gaming, sodass ihr von deutlich höheren Framerates (fps) profitiert, wodurch sich euer Spielerlebnis deutlich verbessert. Ein Glück also, dass zahlreiche moderne Modelle heute recht übertaktungsfreudig sind. Wir geben euch praktische Tipps, wie ihr eure Grafikkarte auf einfachem Weg selbst übertakten könnt, welche Tools ihr dafür am besten verwendet und was ihr beim Overclocking sonst noch alles beachten solltet.

Was bringt mir das Übertakten meiner Grafikkarte überhaupt?

Wenn ihr eure Grafikkarte übertaktet, dann bewirkt das, dass sie in der gleichen Zeit mehr Berechnungen durchführen kann. Kann eure Karte beispielsweise pro Minute bei 80 MHz 80 Berechnungen durchführen und ihr übertaktet sie auf 85 MHz, dann würde sie anschließend auf 85 Berechnungen in der Minute kommen. Grundsätzlich könnt ihr verschiedene Komponenten eurer Grafikkarte übertakten:

  • Shader
  • Speicher und
  • GPU.

Da die Shader jedoch oftmals an den GPU-Takt gebunden sind, könnt ihr in der Regel nur GPU- und Videospeicher-Takt beeinflussen. Beim Übertakten des Speichers hält sich das Ergebnis aber ebenfalls in Grenzen – bleibt also noch die GPU fürs Overclocking übrig. Das funktioniert mit den richtigen Tools ganz bequem über Windows.

Welche Rolle spielt der Kühler beim Overclocking?

Besitzt eure Grafikkarte eine Luftkühlung, lässt sie sich häufig weniger gut übertakten. Besser für das Overclocking geeignet sind Modelle mit Wasserkühlung. Ausführungen mit Standardkühler bieten in der Regel wiederum wesentlich geringeren Übertaktungsspielraum als beispielsweise ein größerer Kühlkörper mit mehr Lüftern. Soweit eure Hardware ab Werk also noch nicht mit einem besseren Kühler oder sogar einer Wasserkühlung ausgestattet ist, solltet ihr euch überlegen, eure Karte ggf. nachzurüsten. Wenn euch das zu umständlich oder zu kostenintensiv ist, könnt ihr alternativ auch einfach eine zweite Grafikkarte in euren PC einbauen bzw. ein schnelleres Modell kaufen und dieses gegen eure alte Karte austauschen. Wenn ihr auf der Suche nach einem hochleistungsstarken Modell zum fairen Preis seid, dann seht euch am besten bei diesem Anbieter um.

Gängige Overclocking-Tools für AMD und NVIDIA

Am einfachsten könnt ihr eure Grafikkarte overclocken, indem ihr spezielle Tools verwendet. Für NVIDIA GPUs gibt es beispielsweise diese drei Übertaktungs-Tools, die sich dafür optimal eignen:

  • Evga Precision
  • Asus GPU Tweak und
  • MSI Afterburner.

Für eine AMD-Grafikkarte könnt ihr das AMD Cataclyst Control Center benutzen.

Insbesondere der Afterburner zeichnet sich durch viele praktische Einstellungsmöglichkeiten aus und er bietet den Vorteil, dass er auch mit vielen AMD-Grafikkarten kompatibel ist. Installiert das Tool einfach auf eurem Rechner. Anschließend könnt ihr problemlos die Taktfrequenzen für

  • GPU,
  • Speicher und
  • ggf. Shader

anpassen. Eine detaillierte Anleitung, wie ihr mit dem MSI Afterburner beim Overclocken vorgeht, könnt ihr hier finden.

Beachtet außerdem, dass ihr euch behutsam an die Grenzen eurer Grafikkarte herantastet. Dafür hebt ihr die einzelnen Taktfrequenzen am besten erst einmal immer nur 10 MHz an. Wenn beim Gaming oder benchmarken keine Bildfehler wie Artefakte entstehen und das System nicht abstürzt, könnt ihr eure Karte weiter übertakten. Sobald jedoch Probleme auftreten, solltet ihr den Takt umgehend wieder senken, um die Hardware nicht zu beschädigen. 

Fazit: Immer schön vorsichtig sein!

Zwar bringt euch das Overclocking spürbar mehr Leistung, dafür kann sich aber auch die Lebensdauer eurer Karte verringern. Auch wenn ihr beim Übertakten vorsichtig seid, kann eure Grafikkarte schlimmstenfalls Schaden nehmen und die Hersteller-Garantie erlischt. Passt außerdem auf, dass eure Grafikkarte unter Last nicht über 80 Grad heiß wird. Die Taktrate wird bei zu hohen Temperaturen meist aber ohnehin automatisch gedrosselt. Die Temperatur wird euch ebenfalls im MSI Afterburner angezeigt.

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