Ubisoft – Yves Guillemot hält mögliche Vivendi-Übernahme für ein Desaster

Ubisoft – Yves Guillemot hält mögliche Vivendi-Übernahme für ein Desaster

In einem aktuellen Interview sprach Ubisoft-CEO Yves Guillemot über die drohende Übernahme durch Vivendi.

Ubisoft – Yves Guillemot hält mögliche Vivendi-Übernahme für ein Desaster

Seit Wochen und Monaten versucht Vivendi eine feindliche Übernahme von Ubisoft zu erreichen. In einem aktuellen Interview mit den Kollegen der GamePro sprach Ubisoft-CEO Yves Guillemot über die drohende Übernahme durch Vivendi.

„Wir haben keine Gespräche mit Vivendi geführt. Wir haben gefragt, welche Synergien entstehen könnten, aber Vivendi hat nicht geantwortet“, so Guillemot. „Wenn eine neue Firma die Kontrolle über Ubisoft übernehmen sollte, dann wäre das ein Desaster und würde all die Werte zerstören, die wir erschaffen haben.“

Guillemot geht im Interview auch darauf ein, dass man stolz sei agil und flexibel zu sein und diese Flexibilität auch den Entwicklern weitergeben zu können. Man würde den kreativen Teams immer die Freiheiten lassen, neue Ideen umzusetzen. Erst dadurch seien Marken wie etwa Assassin’s Creed entstanden.

„Wir haben kein Interesse daran, von Leuten verwaltet zu werden, bei denen wir nicht gewinnen können“, so Guillemot abschließend. Zudem sagte er, dass er als Geschäftsführer zurücktreten würde, wenn es zu einer Übernahme von Ubisoft durch Vivendi käme.

Die Entscheidung in diesem Wirtschaftskrimi fällt im Übrigen auf der Jahreshauptversammlung der Ubisoft-Aktionäre am 29. September 2016. Vivendi konnte mittlerweile über 20 Prozent der Aktienanteile anhäufen, weswegen man davon ausgeht, dass sie diesen großen Einfluss einsetzen wollen.

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