Detroit: Become Human – Spiele sollten mehr zu bieten haben als Zombies und Monster

Detroit: Become Human – Spiele sollten mehr zu bieten haben als Zombies und Monster

David Cage wünscht sich mehr persönliche Erfahrungen in Videospielen.

Detroit: Become Human – Spiele sollten mehr zu bieten haben als Zombies und Monster

In einer Gesprächsrunde zum Filmarchiv- und Kulturverband BFI äußerte sich David Cage, Chef von Quantic Dreams, zu Inhalten in Spielen und erklärte, dass Videospiele mehr bieten sollten als Fantasy-Gestalten wie Zombies und Monster. So würde er sich wünschen, dass Spiele viel persönlichere Geschichten erzählen würden, die uns auf einer emotionalen Ebene ansprechen. Als Beispiel nennt er eine Frau, die das Thema Obdachlosigkeit in Beyond: Two Souls aufgrund ihrer Vergangenheit sehr mitgenommen habe.

„Ich war so bewegt davon. Als Kreativer kannst du dir keine stärkere Reaktion wünschen als so etwas. Ich denke, es gibt eine Tradition im Bereich der Videospiele, dass sie sich von der realen Welt abgrenzen sollten und keine echte Probleme, den Zustand der Gesellschaft usw. ansprechen sollten. Keine Ahnung, woher das kommt. (…) In den vergangenen Jahren habe ich mehr Kreative gesehen, die anders denken; die realisieren, dass Filme, Bücher, Poesie – jegliche Kunstform – diese Probleme behandeln kann, also warum nicht auch Spiele? Warum sollten wir uns immer auf Zombies, Monster oder Dinge fokussieren, die keine Verbindung zu unserer Welt besitzen? Die Industrie war auf diese Weise sehr erfolgreich, aber ich denke, wir sehen mehr Kreative, die versuchen, solche Themen anzusprechen. Es hat etwas sehr Aufregendes an sich, etwas Bedeutsames mit den Mitteln der Interaktivität anzusprechen.“

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