Wonder Woman – Coming Out einer Superheldin

Wonder Woman – Coming Out einer Superheldin

Wonder Woman liebt Frauen; und das tat sie eigentlich schon immer. Das bestätigt "Wonder Woman"-Autor Greg Rucka.

Wonder Woman – Coming Out einer Superheldin

Gal Gadot – spätestens seit ihrem knackigen Auftritt als Wonder Woman in Batman vs Superman: Dawn of Justice ist sie der Schwarm aller. Überhaupt gilt Wonder Woman nicht erst seit Gal Gadot als Sexsymbol. Superheldinnen und -helden sind attraktiv, tragen entweder hautenge Spandex-Anzüge oder kurze Röcke. Sexualität gehört zum Comic-Pathos. An dieser Stelle wäre vielleicht ein „leider“ angebracht. Denn oftmals rückt die Sexualität einer vor allem weiblichen Superheldin in den Vordergrund. Die Heldenhaftigkeit oder der zu bewundernde Charakter einer eben solchen Heldin rückt aus dem Rampenlicht.

Doch nicht so Wonder Woman. Seit nahezu 80 Jahren ist sie eine schillernde Galionsfigur des Femnismus‘. Sie ist stark, sie ist weise, sie ist liebevoll und hat emotional so einiges mehr auf dem Kasten als viele ihrer männlichen Kollegen. Oft genug hat sie der Diplomatie dem Schwert den Vorzug gegeben. Viele Autoren versuchten sie an die Seite eines Helden wie Superman oder Batman zu zaubern, scheiterten jedoch an der brachialen Resonanz der Fans. Und das ist auch gut so. „And I’ll survive“ sang bereits Gloria Gaynor in den 70ern schmetternd gegen Machos.

2017 schlägt sie erneut Wellen: sie wird die erste weibliche Hauptfigur in einem Blockbuster-Superhelden-Film. Die mediale Resonanz aus den sozialen Netzwerken ist gigantisch. Die Vorfreude des Publikums lässt sich mit Batman-, Superman- und Avengers-Filmen vergleichen. Erneut steht eine griechisch-mythologische Figur für Liberalismus und Feminismus. Und jetzt ist Diana Prince, Tochter des Zeus‘, erneut Mittelpunkt einer Online-Debatte. Sie, oder besser gesagt ihr Autor für sie, outet sich als bisexuell und springt dabei in die Bresche vieler Menschen, die auch in westlichen Ländern noch um gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen.

„Nun, wenn es um die Frage geht, ob Diana in Liebesbeziehungen mit anderen Frauen gewesen ist, dann ist die Antwort ganz offensichtlich, ja.“

So Greg Rucka, aktueller Autor der Wonder-Woman-Rebirth-Reihe gegenüber comicosity.

Was meint ihr? Ist diese „Erkenntnis“ überhaupt eine Diskussion wert? Oder sind wir bereits an dem Punkt, an dem uns derartige „Neuigkeiten“ überhaupt nicht interessieren dürften?

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