Visceral Games – Teilschuld der Schließung angeblich bei Dead Space 2

Visceral Games – Teilschuld der Schließung angeblich bei Dead Space 2

Laut Zach Wilson hätten unzureichende Verkaufszahlen von Dead Space 2 zu EAs Entscheidung beigetragen.

Visceral Games – Teilschuld der Schließung angeblich bei Dead Space 2

Die Nachricht über die plötzliche Schließung von Visceral Games kam so unerwartet und schockierend. Bereits wenige Stunden nach der offiziellen Mitteilung durch Electronic Arts meldete sich der ehemalige Visceral-Mitarbeiter Zach Wilson auf Twitter zu Wort, der als Level-Designer von Dead Space 2 maßgeblich an der Entwicklung des Titels beteiligt war. Laut ihm seien die aus Sicht von Publisher EA ungenügenden Verkaufszahlen des Third-Person-Shooters einer der Gründe für die Schließung des Studios.

Zwar konnte sich Dead Space 2 rund vier Millionen Mal verkaufen, allerdings hätte die Produktion allein bereits rund 60 Millionen US-Dollar verschlungen. Hinzukommen kommen Marketing-Kosten, die sich bei AAA-Titeln noch einmal im 60 Millionen-Bereich bewegen. Zudem sei der Handelsumsatz letztlich nicht der gleiche Betrag, den EA als Einnahmen aus dem Verkauf erzielen kann. Laut Wilson müsste eine AAA-Produktion wie Dead Space 2 rund fünf bis zehn Millionen Einheiten absetzen, um Gewinne zu erzielen.

Da dies weder bei Dead Space 2 noch seinem Nachfolger der Fall war, könnten die zu schwachen Einnahmen der Reihe letztlich einer der Eckpfeiler sein, die zur Schließung von Visceral Games beigetragen haben.

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