Pragmata im Test: Leistung, Funktionen und Bewertung im Überblick

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Eine Mondbasis, fehlgeleitete künstliche Intelligenz und verzerrte Realitäten bilden den Rahmen von Pragmata. In einem Genre, das von etablierten Science-Fiction‑Shootern geprägt ist, musst du hier mit mehr rechnen als nur mit solider Action. Capcom setzt auf eine neue Marke, die bekannte Motive aufgreift und mit eigenen Ideen kombiniert.

Du begleitest den schwer gepanzerten Astronauten Hugh und das barfüßige Mädchen Diana durch eine feindliche Umgebung. Während du kämpfst, verbindest du klassisches Schießen mit gezielten Hacking‑Elementen. Dieses Zusammenspiel prägt das Spielgefühl und unterscheidet es klar von anderen Vertretern des Genres.

Pragmata: Verloren im Weltall

Vor sechs Jahren siehst du erstmals bewegte Bilder zu Pragmata. Der Trailer zeigt dir ein menschenleeres New York, einen Astronauten in massiver Rüstung, eine digitale Katze und ein rätselhaftes blondes Mädchen.

Viele Zuschauer vergleichen die Bildsprache damals mit bekannten Sci‑Fi‑Inszenierungen großer Autoren. Gleichzeitig bleibt unklar, worum es inhaltlich eigentlich geht.

Geplant war der Start zunächst für 2022. Danach verschiebt Capcom das Projekt erst auf 2023 und später ohne neues Datum.

Auffällig: Die Figur Diana richtet sich persönlich an dich und die Community. Mit kindlicher Zeichnung und einem handgeschriebenen „Sorry“ bittet sie um Geduld.

Entwicklungsverlauf im Überblick:

Jahr Status
2020 Erste Enthüllung
2022 Erste Verschiebung
2023 Weitere Verzögerung
2025 Neuer Trailer bei State of Play

Nach zwei Jahren ohne neue Informationen meldet sich das Spiel 2025 zurück. Du erkennst deutlich verbesserte Grafik und eine klarere Präsentation.

Die grundlegende Vision bleibt jedoch bestehen. Wichtig ist vor allem eines: Pragmata soll nun tatsächlich erscheinen.

Ungleiches Duo auf der Mondstation

Während auf der Erde Raumfahrtmissionen wie Artemis 2 den Mond umrunden, arbeitest du in Pragmata bereits auf einer dauerhaft betriebenen Mondbasis. Dort baut ein Konzern das seltene Erz Lunum ab. Ein gewaltiger 3D-Drucker verarbeitet das Material zu nahezu beliebigen Produkten und macht die Station zu einem industriellen Schlüsselstandort.

Du übernimmst die Rolle von Hugh Williams, der mit seinem Team wegen technischer Störungen anreist. Statt routinierter Reparatur erwartet dich eine verlassene Anlage. Nach einem Mondbeben verlierst du den Kontakt zur Crew und musst davon ausgehen, dass niemand überlebt hat.

Verletzt kommst du wieder zu dir – und ein scheinbar gewöhnliches Mädchen versorgt deine Wunden. Schnell wird klar, dass es sich nicht um ein Kind handelt, sondern um einen hochentwickelten Cyborg mit der Kennung D-I-0336-7. Du nennst sie Diana.

Ihre Fähigkeiten gehen weit über medizinische Hilfe hinaus:

  • Sie dringt in gegnerische Systeme ein.
  • Sie legt feindliche Androiden lahm oder schwächt ihre Panzerung.
  • Sie schafft erst die Voraussetzung, damit deine Waffen Wirkung zeigen.

Im Gefecht entsteht eine klare Rollenverteilung. Du sorgst für Feuerkraft, während Diana digitale Barrieren durchbricht. Ohne ihr Hacking bleiben viele Gegner unverwundbar.

Gemeinsam bewegt ihr euch durch die Station, in der umprogrammierte Arbeitsroboter patrouillieren. Transport- und Fördermaschinen dienen nicht länger der Rohstoffgewinnung, sondern greifen gezielt an.

Dein Ziel bleibt eindeutig: Kontakt zur Erde herstellen und klären, was geschehen ist. Doch ohne Diana – die sich selbst als „Pragmata“ bezeichnet – erreichst du weder die Kommunikationssysteme noch die gesicherten Bereiche der Basis.

Das Spiel baut konsequent auf diese Abhängigkeit zwischen schwer bewaffnetem Techniker und taktisch agierendem Androiden.

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