Arc Raiders: Frozen Trail bringt endlich Greifhaken, neue Map und eigene Outposts

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Mit Frozen Trail bekommt Arc Raiders am 8. Oktober sein bislang größtes Inhaltsupdate. Embark Studios schickt Spieler mit Pendola Pass in ein neues verschneites Gebiet, führt gleich drei neue ARC-Gegner ein und erweitert das Spiel um Greifhaken, Waffenverstärkungen, einen überarbeiteten Skilltree und persönliche Outposts. Dazu kommen neue Quests, ein frischer Reward Pass sowie kleinere Social-Features wie eine Kamera und sogar Musikinstrumente.

Frozen Trail setzt die Geschichte rund um Celeste fort wie https://www.gamer.org/de/ berichtet. Sie schickt die Raider zurück an die Oberfläche, nachdem ungewöhnliche Signale von einem abgestürzten Walker empfangen wurden.

Das Ziel der Mission ist Pendola Pass, eine neue Region am nördlichen Rand des Rust Belt.

Pendola Pass wird größer und deutlich vertikaler

Pendola Pass unterscheidet sich optisch und spielerisch klar von den bisherigen Maps.

Embark setzt auf eine raue Berglandschaft mit Schnee, steilen Hängen und deutlich mehr Höhenunterschieden. Die Region soll größer ausfallen als viele der aktuellen Karten und Spieler stärker dazu zwingen, ihre Bewegung durch die Umgebung zu planen.

Zentrales Element der Map ist ein abgestürzter Emperor ARC.

Das riesige Maschinenwrack kann erkundet werden und soll besonders wertvollen Loot enthalten. Entsprechend dürfte sich das Gebiet schnell zu einem der gefährlicheren Hotspots auf der Map entwickeln.

Denn wo guter Loot liegt, sind andere Raider normalerweise nicht weit.

Der Greifhaken kommt endlich ins Spiel

Passend zur stärkeren Vertikalität führt Embark mit Frozen Trail einen Grappling Hook ein.

Der Greifhaken kann als Ausrüstung in einen Raid mitgenommen werden und funktioniert anders als viele Verbrauchsgegenstände.

Er besitzt keine begrenzte Anzahl an Einsätzen.

Stattdessen verbraucht die Benutzung Ausdauer.

Spieler können ihn damit grundsätzlich beliebig oft verwenden, solange genügend Stamina vorhanden ist.

Der Grappling Hook dient nicht nur zum schnellen Hochziehen an Gebäude oder Felsen. Er kann auch zum Abseilen an Fassaden benutzt werden.

Dadurch lassen sich beispielsweise Fenster erreichen, alternative Eingänge nutzen oder andere Spieler aus ungewöhnlichen Winkeln überraschen.

Gerade auf Pendola Pass dürfte der Greifhaken deshalb schnell zu einem der wichtigsten Mobility-Tools werden.

Flash Freeze macht die neue Map zusätzlich gefährlich

Neben Gegnern und anderen Spielern müssen Raider auf Pendola Pass auch mit der Umgebung selbst klarkommen.

Neu ist das Wetterereignis Flash Freeze.

Wer während eines solchen Kälteeinbruchs zu lange im Freien bleibt, nimmt Schaden und muss möglichst schnell Schutz suchen.

Damit verändert Frozen Trail die üblichen Bewegungsmuster.

Ein eigentlich sicherer Weg über einen offenen Bergkamm kann plötzlich problematisch werden, während Gebäude, Tunnel und andere geschützte Bereiche deutlich wichtiger werden.

Embark verbindet die neue Map damit erstmals stärker mit einer direkten Umweltgefahr.

Drei neue ARC-Gegner warten auf Pendola Pass

Frozen Trail bringt außerdem drei neue Maschinengegner:

  • Frigate
  • Bully
  • Skulker

Am auffälligsten ist dabei die Frigate.

Embark beschreibt sie als massiven fliegenden Träger für erfahrene Raider.

Das Besondere: Spieler kämpfen nicht einfach nur gegen das Fahrzeug, sondern können offenbar direkt auf die Frigate gelangen.

Dort warten Puzzle-artige Herausforderungen, während gleichzeitig kleinere Hydra-Gegner bekämpft werden müssen.

Bully und Skulker sind dagegen bodengebundene ARC-Einheiten und sollen jeweils unterschiedliche Vorgehensweisen verlangen.

Zum Start des Updates bleiben Bully und Skulker auf Pendola Pass beschränkt.

Die Frigate soll dagegen auch auf anderen Maps auftauchen.

Embark hat bereits angekündigt, die neuen Gegner später stärker auf weitere Regionen auszuweiten.

Waffen lassen sich künftig verstärken

Auch das Waffensystem bekommt eine neue Progressionsstufe.

Über eine neue Research Bench können zunächst ausgewählte Waffen verstärkt werden.

Diese sogenannte Amplification funktioniert allerdings nicht einfach wie ein normales Upgrade mit höheren Schadenswerten.

Stattdessen erhält die Waffe eine zusätzliche Eigenschaft.

Als Beispiel nennt Embark die Renegade.

Nach einer Verstärkung erhält sie ein Zielfernrohr und wird dadurch deutlich besser für Kämpfe auf größere Distanz geeignet.

Zum Start von Frozen Trail sollen insgesamt 15 Waffen von diesem System profitieren.

Damit lassen sich Ausrüstungen künftig stärker auf bestimmte Spielweisen zuschneiden.

Skilltree zwingt euch zu echten Entscheidungen

Der Skilltree wird ebenfalls deutlich umgebaut.

Einige alte Fähigkeiten verschwinden, während neue Skills hinzukommen.

Besonders wichtig ist allerdings eine grundsätzliche Änderung:

Spieler können nicht mehr einfach langfristig jede sinnvolle Fähigkeit freischalten.

An bestimmten Stellen muss künftig zwischen zwei Optionen gewählt werden.

Dadurch sollen sich Builds stärker voneinander unterscheiden.

Embark möchte verhindern, dass praktisch jeder Raider am Ende dieselben passiven Boni besitzt.

Stattdessen sollen unterschiedliche Rollen und Spielstile entstehen.

Wer später mit seiner Entscheidung unzufrieden ist, kann den Build allerdings weiterhin ändern und andere Varianten ausprobieren.

Persönliche Outposts für eure gesammelten Schätze

Neu ist außerdem ein eigenes Outpost-System.

Dabei handelt es sich um einen persönlichen Bereich, den Spieler individuell gestalten können.

Vollständig frei begehbar wird dieser Ort zum Start allerdings noch nicht sein.

Der Outpost dient zunächst vor allem dazu, gesammelte Trinkets auszustellen und das eigene kleine Zuhause optisch anzupassen.

Damit bekommen viele der kleineren Sammlerstücke erstmals einen sichtbaren Zweck außerhalb des Inventars.

Gerade für Spieler, die gerne seltene Gegenstände sammeln, könnte der Outpost langfristig interessant werden.

Embark dürfte das System in späteren Updates weiter ausbauen.

Kamera, Banjo und Mundharmonika

Frozen Trail bringt auch einige eher spielerische Ergänzungen.

Mit einer neuen Kamera können Raider während eines Runs Fotos aufnehmen.

Dabei gibt es sogar eine Selfie-Funktion.

Damit lassen sich nicht nur Landschaften dokumentieren, sondern vermutlich auch einige ziemlich absurde Situationen mit anderen Spielern festhalten.

Passend dazu kommen mit Banjo und Harmonica sogar Musikinstrumente.

Wer möchte, kann also theoretisch mitten im Rust Belt eine kleine Band gründen – vorausgesetzt, kein anderer Raider beendet das Konzert vorzeitig.

Neuer Reward Pass mit 60 Stufen

Auch das saisonale Belohnungssystem wird erweitert.

Frozen Trail führt einen neuen Reward Pass mit insgesamt 60 Stufen ein.

Er besteht aus einem kostenlosen und einem Premium-Pfad.

Der Premium Pass kostet 1.150 Raider Tokens und bietet 50 zusätzliche Rewards.

Laut Embark enthält der Pass außerdem genügend Raider Tokens, um die Kosten des nächsten beziehungsweise eines weiteren Passes wieder auszugleichen, sofern genügend Stufen freigeschaltet werden.

Das System erinnert damit stark an etablierte Battle-Pass-Modelle anderer Live-Service-Spiele.

Das große Endgame-Rework kommt erst später

Wer vor allem auf große Veränderungen am Endgame wartet, muss sich allerdings noch gedulden.

Embark arbeitet zwar bereits an einer Überarbeitung der Expeditions, doch diese soll erst gegen Ende des Jahres erscheinen.

Frozen Trail nimmt daran lediglich kleinere Anpassungen vor.

Das Oktober-Update konzentriert sich stattdessen auf neue Inhalte, Progression und mehr Abwechslung innerhalb der eigentlichen Raids.

Neue Quests sollen dabei deutlich umfangreicher ausfallen als bisher und bessere Belohnungen bieten.

Frozen Trail erscheint am 8. Oktober

Arc Raiders: Frozen Trail startet am Donnerstag, den 8. Oktober 2026.

Mit Pendola Pass, Grappling Hook, drei neuen ARC-Typen, Waffen-Amplification, Skilltree-Rework und persönlichen Outposts bringt Embark eine ganze Reihe neuer Systeme gleichzeitig ins Spiel.

Besonders der Greifhaken dürfte dabei schnell zum Fanliebling werden.

Auf einer Map, die deutlich stärker auf Höhenunterschiede setzt, könnte er die Art verändern, wie Spieler kämpfen, fliehen und andere Raider überraschen.

Und genau das scheint das Ziel von Frozen Trail zu sein: mehr Wege, mehr Entscheidungen und mehr Möglichkeiten, einen eigenen Spielstil zu entwickeln.

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